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News mit dem Tag »Mobile Web«

Für Menschen mit Behinderung wird es besonders wichtig, auch am mobilen Web in vollem Umfang teilhaben zu können, denn dieses bietet ihnen an vielen Stellen persönlichen Zusatznutzen und Mehrwert für ein selbstbestimmtes Leben. Die Aktion Mensch sieht daher einen großen Bedarf, den Blick auf die mobile Nutzung des Internets durch Menschen mit Beeinträchtigungen zu lenken und die Zugänglichkeit mobiler Anwendungen zu verbessern.

Einfach für Alle wird sich daher zukünftig mit einem besonderen Schwerpunkt der Barrierefreiheit im mobilen Internet widmen. Ob sich daraus wieder ein Wettbewerb wie bei der BIENE entwickeln wird, ist noch offen. Unser Ziel ist dabei sowohl, die breite Öffentlichkeit für das Thema der mobilen Barrierefreiheit zu sensibilisieren, als auch konkrete Hilfestellungen zu geben und technisches Know-how zu vermitteln.

Die Initiative Einfach für Alle der Aktion Mensch widmet sich dem Thema »digitale Barrierefreiheit« im stationären Web bereits seit Jahren und hat Lösungen aufgezeigt, wie beispielsweise durch die konsequente Berücksichtigung der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) und der deutschen Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) Websites möglich werden, die sowohl Menschen mit als auch ohne Behinderung besser nutzen können – und das mit geringerem Entwicklungsaufwand. Sie hat dazu von 2003 bis 2010 gemeinsam mit der Stiftung Digitale Chancen mit der BIENE (»Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten«) den wichtigsten deutschen Wettbewerb für barrierefreie Angebote im Internet ausgerichtet, der mit großem Erfolg zahlreiche Best Practice-Beispiele ausgezeichnet hat.

Der erste Baustein dieses neuen Schwerpunkts ist die Teilnahme der Aktion Mensch mit Einfach für Alle auf der re:publica 13 in Berlin vom 6. bis 8. Mai 2013. In einer Keynote gibt der Webentwickler Tomas Caspers einen Rück- und Ausblick auf die Vorreiterrolle, die die Entwickler barrierefreier Technologien oftmals eingenommen haben. In einer anschließenden Podiumsdiskussion wird das Thema vertieft und mit Beispielen aus Praxis und Entwicklung veranschaulicht.

Für alle Besucher der re:publica 13 bietet Einfach für Alle am Stand der Aktion Mensch außerdem ein »Open Device Lab« an. Dort können die Besucher die Darstellung von Webseiten und Apps auf einer Vielzahl unterschiedlicher mobiler Endgeräte testen und ausprobieren, wie barrierefrei diese sind. Auch lässt sich praktisch nachvollziehen, wie Menschen mit z.B. einer Sehbehinderung assistive Technologien auf mobilen Geräten nutzen.

Warum dieser neue Schwerpunkt? Die Nutzung des Internets verlagert sich: weg vom stationären PC hin zu mobilen Endgeräten, und diese Entwicklung wird weiter zunehmen. Mobile Endgeräte werden längst nicht mehr nur von jungen »Early Adoptern« zum Zugriff auf das Internet genutzt, sondern von Menschen aller Altersklassen – und auch von Menschen mit Behinderung. Das gilt ebenso für das klassische Surfen auf Webseiten wie auch für eine Vielzahl neuer Services und Dienstleistungen, die beispielsweise als Apps speziell für den mobilen Gebrauch entwickelt werden und so gut wie alle Internet-Zugang voraussetzen.

Doch diese Verschiebung hin zu mobilen Nutzungsszenarien stellt die Entwickler von Internet-Anwendungen vor Herausforderungen: Konnten sie sich früher auf die Position zurückziehen, dass ihre Nutzer mit einer überschaubaren Anzahl von Bildschirmauflösungen und in der Mehrzahl vermutlich mit einem der beiden großen Browser (Microsoft IE oder Mozilla Firefox) auf ihre Angebote zugreifen würden, so sehen sich Entwickler im mobilen Web geradezu mit einem ganzen Zoo von Endgeräten konfrontiert – vom Einsteiger-Smartphone mit kleinem Display und geringer Auflösung über High-End-Smartphones mit HD-Auflösung über Phablets bis zu Tablets unterschiedlichster Größe. Daher können Entwickler auf der Nutzungsseite auf immer weniger Gemeinsamkeiten bauen, die möglichst viele Endgeräte unterstützen. Wer in dieser Situation auf eine Entwicklung für spezifische Geräte, Auflösungen oder Webbrowser setzt, hat schon verloren und wird der rasanten technischen Weiterentwicklung stets hinterher rennen.

Die gute Nachricht: Das Rad muss nicht neu erfunden werden. Der grundlegende Ansatz einer barrierefreien Entwicklung von Webseiten und Webanwendungen hat auch im mobilen Internet nach wie vor Gültigkeit und hilft bei der Lösung der beschriebenen Probleme. Wer Struktur, Inhalte und Design seines Angebots nach den Standards barrierefreier Entwicklung ausrichtet und die Nutzung der in die Geräte häufig schon eingebauten assistiven Technologien berücksichtigt (z.B. Screenreader, die die Inhalte sehbehinderter Nutzern vorlesen), kann auch im mobilen Web geräte- und plattformübergreifende Angebote entwickeln, die allen Benutzern zugute kommen.

Für viele Menschen sind mobile Endgeräte einfach nur praktische Kommunikations- und Informationsmittel, für Menschen mit Behinderung sind sie oft viel mehr: sie erleichtern das Leben an vielen Stellen und ermöglichen eine selbstbestimmte Teilhabe.

Mails abrufen, das Wetter checken oder schauen, was die Freunde auf Facebook machen, früher hat man das fast nur am heimischen PC gemacht. Doch fast unmerklich hat das mobile Internet unseren Alltag erobert.

Smartphones sind vielmehr kleine Computer als Telefone. Zusammen mit einem mobilen Internetzugang gibt es heute kaum noch etwas, wofür man das Smartphone nicht verwenden kann. Für Menschen mit Behinderung ist das nicht nur praktisch, es kann ihnen den Alltag oft entscheidend vereinfachen.

Die Vorzüge mobiler Endgeräte

Die mobilen Geräte haben gegenüber den großen Computern einige Vorteile. Die Oberfläche ist auf wichtige Elemente reduziert und dadurch leichter verständlich und zugänglich. Die vielseitige Nutzbarkeit der Smartphones verdankt sich jedoch auch der zahlreichen eingebauten Sensoren: Oft sind GPS, Kompass oder Beschleunigungssensoren integriert, über die Bluetooth-Schnittstelle können viele zusätzliche Erweiterungen verbunden werden.

Doch ihren durchschlagenden Erfolg bei Menschen mit Behinderung verdanken die Smartphones der integrierten Hilfssoftware: Viele Geräte haben Spracheingabe, Sprachausgabe oder Bildschirmvergrößerung in die Betriebssysteme integriert. Für vergleichbare Funktionen mussten früher hunderte oder gar tausende Euro ausgegeben werden. Die Idee einer Nutzbarkeit für alle ist in Smartphones und Tablets besser umgesetzt als bei jeder anderen Geräteklasse.

Mittlerweile gibt es viele spezielle Apps für Menschen mit Behinderung, die das selbständige und selbstbestimmte Leben erleichtern.

  • Für Gehörlose ist es in vielen Situationen schwierig, einen Gebärdendolmetscher zu organisieren. Mit speziellen mobilen Apps können sie bei Bedarf einen Text-Dolmetscher zuschalten und damit zum Beispiel Vorlesungen an der Uni verfolgen oder den Arztbesuch erledigen (z.B. VerbaVoice).
  • Es gibt verschiedene Apps für Menschen mit sprachlichen Einschränkungen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Hilfen zur unterstützten Kommunikation. Die App Sono Flex bietet dem Benutzer eine Kombination von Grafiken mit Sprachausgabe: Wenn eine dieser Grafiken angetippt wird, liest das Smartphone den entsprechenden Text vor. Dadurch können viele Alltagsaufgaben besser bewältigt werden.
  • Für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist es oft schwierig, zum Beispiel ein barrierefreies Café zu finden. Mit Apps wie Wheelmap können sie gezielt nach für sie zugänglichen Orten suchen.
  • Auch für Blinde ergeben sich neue Möglichkeiten. Durch die aktuellen Geräte von Apple wurden erstmals mobile Geräte mit integrierter Sprachausgabe und Vergrößerungssoftware erschwinglich. Mittlerweile ersetzen diese Geräte zusammen mit speziellen Apps einen ganzen Fuhrpark an teuren Hilfsmitteln. Dabei gibt es Apps zur Navigation, zur Farberkennung, zum Lesen von Beipackzetteln und vieles mehr. Durch die verbreiteten Touchscreens wird es Blinden zum ersten Mal möglich, den grafischen Aufbau von Webseiten zu erfassen.

Natürlich benutzen Menschen mit Behinderung nicht nur spezielle Apps. Skype wird sowohl von Blinden als auch von Gehörlosen gerne eingesetzt. Ansonsten sind auch Apps zum Bestellen von Taxis, zum Musik-Streaming oder Spiele beliebt – es gibt praktisch keine App, die nicht auch von Menschen mit Behinderung genutzt wird. Das meist auftretende Hindernis ist die oft mangelnde Zugänglichkeit, vor allem auch dann, wenn neue Geräte oder Betriebssysteme auf den Markt kommen.

Neue Technik schafft neues Bewusstsein

Mit dem Zugang zur Technik hat sich aber auch das Selbstbewusstsein von Menschen mit Behinderung verändert. Früher haben sich gelegentlich einzelne Menschen beschwert, wenn eine Website nicht barrierefrei war. Heute gibt es große Communities, die sich oft gemeinsam an die Entwickler von Apps wenden, um diese auf die schlechte Zugänglichkeit ihrer Anwendungen aufmerksam zu machen. Die App-Entwickler werden dadurch oft erst auf das Thema Barrierefreiheit und die Gruppe der Kunden mit einer Behinderung aufmerksam. Viele Entwickler nehmen solche Anregungen aus der Community gerne auf.

Gleichzeitig haben Smartphones bei vielen Menschen den Entwickler-Geist geweckt. Ein blinder angehender Physiotherapeut bastelte zum Beispiel eine Halterung, um das iPhone als einfachen Scanner verwenden zu können, ein Programmierer aus England hat eine Anwendung entwickelt, mit der das Smartphone als einfaches Hörgerät genutzt werden kann.

Wir stehen erst am Anfang

Durch mobile Endgeräte verwischen allmählich die Grenzen zwischen Online und Offline. Ein Blinder kann zum Beispiel ein Foto von einem ihm unbekannten Objekt machen, es bei facebook einstellen und seine sehenden Freunde fragen, worum es sich handelt. Die App Wheelmap wird nicht nur mobil genutzt, um barrierefreie Orte zu finden, sondern Nutzer können selber Orte einstellen und bewerten. Ohne die Nutzung von Smartphones wäre diese Anwendung kaum so erfolgreich. Der Dienst VerbaVoice wird zur kommunikativen Brücke zwischen Menschen, die sich ansonsten schwer oder gar nicht verständigen könnten.

Die Dynamik ist enorm, wenn man bedenkt, dass Smartphones erst seit relativ kurzer Zeit einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Wir stehen erst am Beginn einer spannenden Entwicklung.

Das Testen von Webprojekten und mobilen Apps ist eine neue Herausforderung im täglichen Arbeitsalltag eines jeden Entwicklers. Die große Vielfalt der Geräte und Betriebssysteme, die in den letzten Jahren erschienen sind, macht dies noch schwieriger. Weil man kein Vermögen für zahlreiche unterschiedliche Testgeräte ausgeben möchte, eröffnen seit einiger Zeit immer mehr »Open Device Labs« ihre Pforten.
Sven Wolfermann erläutert, was das bedeutet und welche Vorteile dies vor allem auch für diejenigen bringt, die sich mit App- und Webentwicklung beschäftigen.

Hinter der Idee für das erste »Open Device Lab« steht der Gedanke eines »offenen Testlabors« für mobile Geräte. Sie entstand vor ca. einem Jahr in den Agenturräumen von Clearleft in Brighton (UK). Jeremy Keith, der Gründer von Clearleft, wollte die Geräte, die sich in seiner Agentur befanden, nicht nur für die eigene Mitarbeiterschaft, sondern auch für andere Entwickler zum Testen von Webanwendungen und Apps offen zugänglich machen. Was Jeremy Keith anfangs nicht gedacht hätte war, wie viele Entwickler dieser Idee folgten und ihm aus eigenen älteren Beständen Geräte spendeten, so dass die Geräteanzahl schnell wuchs und eine Bandbreite an unterschiedlichsten Herstellermarken und Versionen zur Verfügung stand.

Warum ist das Testen auf echten Geräten überhaupt notwendig?

Für jedes mobile Betriebssystem gibt es sogenannte Emulatoren, um die Entwicklung und Programmierung einer Anwendung zu testen. Um die responsive Website oder mobile Webapp im Desktop-Browser zu testen, gibt es für die Webentwicklung mittlerweile sehr gute Entwicklertools. Allerdings lassen sich Eigenschaften wie Multi-Touch-Gesten, hohe Pixeldichten (Retina-Displays von Apple), oder Prozessorleistung nicht simulieren und müssen zwingend auf echten Geräten getestet werden, um Fehler erkennen zu können. Viele Besonderheiten von Browser/Betriebssystemkombinationen, gerade auf Android-Betriebssystemen, lassen sich ebenfalls nicht zweifelsfrei simulieren und müssen unter realen Bedingungen ausprobiert werden. Dabei sollten speziell auch Größen von Buttons oder Links überprüfen, da die Bedienbarkeit und Performance auf mobilen Geräten eine große Rolle spielt. Außerdem können die Apps oder Websites dann auch mit den Eingabehilfen für Menschen mit Behinderung getestet werden. Dazu gehören etwa die Sprachausgabe, Sprachsteuerung oder Bildschirmvergrößerung.

Weiterhin sollte man unbedingt die Lesbarkeit der Texte überprüfen. Das iPad mini beispielsweise stellt die gleiche Anzahl an Pixeln viel kleiner dar als sein großer 10-Zoll-Bruder. Leider ist es auch durch die Abfrage der Geräteparameter nicht möglich, das iPad mini zu identifizieren, so dass man auch für diese »klein gezoomte« Ansicht eine gute Lesbarkeit vorhalten sollte. Dies kann man nicht am Desktop-Browser simulieren.

Speziell bei der Vielzahl der Smartphones gibt es teilweise große Unterschiede. Hier reicht die Pixeldichte mittlerweile von 0.75 bis 3.0 (Full HD). Gerade bei der Verwendung von Medien (Bilder, Videos) stellt das ein Problem dar, und eine akzeptable Lösung für das Projekt und die Zielgruppe muss gefunden werden.

Am Ende kommt man aber an Tests auf den einzelnen Geräten nicht vorbei, die meisten Emulatoren sind für diesen Zweck nicht ausreichend.

Der Mehrwert eines »Open Device Labs« liegt insofern auf der Hand. In einer Zeit steigender Verbreitung mobiler Endgeräte und wachsender Zugriffe über Smartphones und Tablets ist es enorm wichtig, seine Projekte auf unterschiedlichen Geräten sorgfältig zu testen. Dass der Bedarf da ist, zeigt die Nachfrage nach solchen Angeboten. Der Idee des »Open Device Labs« folgen seither schon über 50 andere Labs weltweit.

Wo finde ich Open Device Labs?

Ob es in der Nähe schon ein Open Device Lab gibt, kann man auf der Webseite opendevicelab.com überprüfen. Deutsche Open Device Labs gibt es mittlerweile in Berlin, Frankfurt, München, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Dortmund und Nürnberg.

Ist die eigene Stadt noch nicht vertreten und möchte man ein eigenes ODL anbieten, sollte man sich zuerst Gedanken über den Standort machen. Er sollte für alle frei zugänglich sein, möglichst an einem zentralen Ort liegen und genug Platz für die Testgeräte bereithalten. Ein unbenutzter Büroraum oder eine Bürogemeinschaften sind dafür ideal. Durch eine Initiative von Andre Jay Meissner und Bruce Bowman gibt es zudem eine Anlaufstelle für begeisterte Firmen, um ein eigenes ODL zu starten. Auf der Webseite lab-up.org kann man sich informieren, welche Schritte notwendig und sinnvoll sind, um ein Open Device Lab anzubieten. Zudem kann Lab-Up auch Kontakte zu Herstellern knüpfen, die manchmal auch Geräte sponsern.

Da es für einige Firmen aus vielen Gründen nicht möglich ist, Ihre Projekte außer Haus zu testen, gibt es jetzt auch ein mobiles ODL, bei dem man einen Gerätepark mieten kann. Informationen dazu findet man unter odl.maddesigns.de.

Wie viele Menschen mit Behinderung haben eigentlich Smartphones? Wie viel Zeit verbringen sie im Internet? Wir haben mal einige spannende Zahlen und Fakten zusammengefasst.

Zahlen und Fakten rund um digitale Mobilität und Barrierefreiheit …

Fast jeder siebte Mensch hat eine Behinderung

Rund eine Milliarde Menschen haben eine Form von Behinderung, rund 110 Millionen Menschen haben große Schwierigkeiten bei der Nutzung von Technologien. Die zugängliche Gestaltung von Smartphones kann ihre Lebensqualität oft wesentlich verbessern und Zugänge und Mitgestaltung in wichtigen Lebensbereichen unterstützen.

Quelle: guardian.co.uk

Menschen mit Behinderung überdurchschnittlich stark im Web aktiv

Nach einer Online-Umfrage der Aktion Mensch unter mehr als 600 Menschen mit Behinderung ist diese Gruppe von Menschen mit Behinderung überdurchschnittlich stark im Web aktiv. Demnach sind Menschen ohne Behinderung an etwa 5,1 Tagen pro Woche im Internet, bei Menschen mit einer Behinderung sind es rund 6,5 Tage pro Woche.

Quelle: einfach-fuer-alle.de/studie

2013 erstmals mehr Smartphones als Handys verkauft

Nach den Marktforschern des IDC (International Data Corporation) wurden im ersten Quartal 2013 weltweit erstmals mehr Smartphones als einfache Handys verkauft. Insgesamt konnten in den ersten drei Monaten 2013 über 216 Millionen Smartphones abgesetzt werden. Dies entspricht im Segment der Mobiltelefone einem Marktanteil von 51,6 Prozent.

Quelle: zdnet.de

Mobile Internet-Nutzung wächst rasant

Der mobile Zugriff auf das Internet nimmt stetig zu. Im Dezember 2012 haben 16 Millionen Deutsche mit ihren Smartphones auf soziale Netzwerke zugegriffen, so das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsunternehmens ComScore.

Quelle: smo14.de

Jeder zweite Mensch mit einer Behinderung hat ein Smartphone

Zumindest in Kanada. Das Wireless RERC (Rehabilitation Engineering Research Center) hat 452 Menschen mit Behinderung nach ihrer Nutzung mobiler Endgeräte befragt. 92 Prozent besaßen zumindest ein mobiles Endgerät. 53 Prozent haben ein Smartphone, 25 Prozent benutzen einen Tablet-Computer. Das überraschende Ergebnis ist, dass nur 45 Prozent der kanadischen Durchschnittsbevölkerung ein Smartphone besitzen, Menschen mit Behinderung also eher ein Smartphone nutzen als Menschen ohne Behinderung.

Quelle: zomigi.com

Zwei Drittel der EU-Bürger würden mehr für barrierefreie Produkte bezahlen

Eine Umfrage der Euopäischen Union zeigte, dass 66 Prozent der EU-Bürger bereit wären, mehr Geld für barrierefreie Produkte zu bezahlen. Für sie steht dabei die Inklusion von Menschen mit Behinderung und älteren Menschen in die Gesellschaft im Vordergrund.

Quelle: ec.europa.eu (PDF)

Es gibt bereits zahlreiche gute Beispiele für Apps, die vor allem für Menschen mit Behinderung im Alltag hilfreich sein können. Einige Best Practice Beispiele werden wir hier zukünftig näher vorstellen, die Liste wird dabei immer wieder erweitert. Den Anfang machen die »Klassiker«, wichtige Basis-Apps für bestimmte Behinderungen.

Apps für Menschen mit Behinderung …

Für Menschen mit Sehbehinderungen

Ariadne GPS

Mit Ariadne GPS können blinde Menschen durch ihnen bekannte oder auch fremde Umgebungen navigieren. Die App bietet die Möglichkeit, Karten zu nutzen, um damit die eigene Wohngegend neu kennen zu lernen oder neue Orte zu finden.

Sie kann den aktuellen Standort einer Person über den eingebauten GPS-Empfänger oder über das Handy-Signal ermitteln oder sagt bei Berührung an, welche Straßen vor oder hinter der Person liegen.

Dadurch wird das Smartphone zu einem Navigationssystem für Blinde. In vielen Fällen ist die Navigation sogar genauer als bei einem einfachen Navigationssystem, weil die Standortinformationen aus mehreren Quellen wie GPS und dem Handysignal ermittelt werden können. Für Blinde ist das wichtig, weil sie nicht ohne weiteres den Namen der Straße oder die Hausnummer herausfinden können. Aktuell gibt es die App nur für das iPhone.

www.ariadnegps.eu

Für Menschen mit Hörbehinderungen

VerbaVoice

Bei VerbaVoice handelt es sich um einen mobilen Text-Dolmetschdienst. Gehörlose oder schwerhörige Menschen können den Dienst bei Bedarf zuschalten, um sich das vom Gesprächspartner Gesagte in Text übersetzen zu lassen. Das ist praktisch, da es oft schwierig und teuerer ist, in jeder Situation einen Textdolmetscher zu organisieren.

Der Dolmetsch-Dienst kann zum Beispiel in einer Vorlesung genutzt werden, um das vom Dozenten Gesagte live in Text übertragen zu lassen. Gehörlose und schwerhörige Menschen können dadurch leichter dem Vortragenden folgen. Wenn der Dozent besonders schnell spricht, kann der Schriftdolmetscher auch eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte anfertigen. Man kann außerdem eine Mitschrift des Gesprochenen bestellen, um Informationen nachzulesen, die in der konkreten Situation nicht verstanden wurden.

VerbaVoice gibt es für PCs, für das iPhone und Android.

www.verbavoice.de

Für Menschen mit sprachlichen Einschränkungen

Grace-App

Die Entwicklung der Grace-App wurde von der Mutter eines Kindes mit Autismus angestoßen. Das Kind erhielt dadurch die Möglichkeit, über Bilder zu kommunizieren und seinen Gefühlszustand auszudrücken. Zugleich dient die App zur Verbesserung der sprachlichen Fähigkeiten des Kindes.

Ursprünglich hatte die Tochter der Entwicklerin ein Bilderbuch. Wenn sie Hunger hatte oder sich unwohl fühlte, zeigte sie auf ein bestimmtes Bild, um diesen Zustand auszudrücken. Das Buch war aber zu groß, um es überall hin mitzunehmen. Die App ist überall verfügbar und kann bei Bedarf auch um neue Bilder erweitert werden.

Die Entwicklerin hat bewusst auf eine Sprachausgabe verzichtet, die in vielen Apps zur Unterstützten Kommunikation eingebaut ist, um die sprachlichen Fähigkeiten ihrer Tochter zu fördern. Der Benutzer kann dazu angehalten werden, auch auszusprechen, was er mitteilen möchte, wenn er auf ein bestimmtes Bild zeigt. Die angesprochene Person kann ihm helfen, indem sie das Gesagte wiederholt oder korrigiert.

Die App gibt es aktuell nur für das iPhone.

www.autismus-kultur.de

Für Menschen mit motorischer Behinderung

Wheelmap

Wheelmap ermöglicht es Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, barrierefreie Orte zu finden. Das erleichtert ihnen sowohl die Planung von Reisen als auch das spontane Aufsuchen beispielsweise von Cafés oder Restaurants. Die Orte auf WheelMap werden von vielen Freiwilligen eingetragen und auf ihre Barrierefreiheit bewertet. Die Anwendung ist auch für Menschen mit Gehbehinderung oder Eltern mit Kinderwagen nützlich.

www.wheelmap.org

Es ist kein Widerspruch: Die Grundlagen für die Umsetzung mobiler Applikationen ähneln in vielen Punkten denen für barrierefreies Webdesign. Ein wichtiger Punkt in der Umsetzung barrierefreier Internetseiten ist die Geräteunabhängigkeit. Für die Praxis bedeutet das: Jeder Nutzer hat mit jedem beliebigen Endgerät wie Monitor, Screenreader oder dem Handy jederzeit Zugang zu Internetseiten.

Das W3C hat die Mobile Web Application Best Practices als sogenannte Proposed Recommendation veröffentlicht. Dieser Text stellt Methoden vor, die die steigende Vielfalt im Bereich der mobilen Endgeräte berücksichtigen. Auch mit Blick auf die Barrierefreiheit zeigt dieser Text: eine Geräte-unabhängige und an die Bedürfnisse der Nutzer angepasste Entwicklungsweise bringt nur Vorteile.

Im Bereich mobiles Web hat sich in letzter Zeit viel verändert. Das betrifft nicht nur Form und Größe der Displays, sondern auch die Art und Weise, wie Nutzer mit den Inhalten auf diesen Displays interagieren. So wird zum Beispiel die Meinung, dass blinde Nutzer für eine komplexe Interaktionen grundsätzlich ein taktiles Feedback benötigen, von genau dieser Zielgruppe widerlegt: Eine Vielzahl von blinden Nutzern kommt mit der glatten Glasoberfläche von iPad, iPhone & Co. hervorragend zurecht!

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Das funktioniert aber nur dann, wenn diese neuen Interaktions-Möglichkeiten angeboten werden. Und genau hierbei helfen die Informationen, die das W3C bereitstellt. Es zeigt: Neben der althergebrachten Fokus-basierten Interaktion – der Fokus springt von Element zu Element – und der Interaktion über Zeigegeräte müssen auch neuere Formen des Umgangs mit Inhalten und Funktionen berücksichtigt werden. Bei Touch-basierten Geräten neuerer Bauart wird der Nutzer sogar selbst zum Eingabegerät: Ohne Umwege über Tastatur oder Zeigegeräte kann er direkt mit den Objekten auf dem Bildschirm interagieren.

Für die sichere Auswahl- und Bedienweise müssen die Elemente auf dem Bildschirm allerdings eine ausreichende Größe und genügend Abstand zueinander haben (vgl. Fitts's law). Die Unsitte, grundlegende Informationen über ein Objekt in title-Attributen zu verstecken, die sich erst beim Überfahren mit der Maus enthüllen, gehört damit hoffentlich bald der Vergangenheit an.

Weitere wertvolle Tipps gibt es zum Wechselspiel zwischen möglichst hoher Performance der Seiten und der Zugänglichkeit der Inhalte. Gerade bei der mobilen Nutzung sollten wegen der hohen Latenzzeiten so wenig Dateien wie möglich für den Bau einer Seite benötigt werden. Als Technik hierfür bietet sich das sogenannte Spriting an. Hier werden mehrere Bilder zusammengefasst, die dann ausschnittsweise angezeigt werden. Der Vorteil: es spart http-Requests, also Anfragen des Browsers beim Server nach den einzelnen Dateien. Der Nachteil: sinnvolle Alternativtexte für die Grafiken kann man damit leider nicht vergeben.

Weiterführende Literatur zum Thema Mobiles Web & Accessibility

Wie man die Screenreader JAWS und Window Eyes auf dem Mac zum Laufen bekommt beschreibt Jared Smith im WebAIM-Blog: »Jaws, Window Eyes, Parallels, and Boot Camp«.

In der Apple Developer Connection gibt es neuerdings Richtlinien zur Entwicklung für das neu vorgestellte iPhone. Eine eigene Entwicklungsumgebung gibt es nicht, denn bekanntlich laufen Anwendungen von Drittanbietern in einem ganz normalen Webbrowser (Safari) und sind somit auch ganz normale Webseiten – ein einfacher Texteditor reicht also. Der Browser wiederum versteht schon die sog. Media Queries aus CSS3, sodass Sie ihren Seiten oder Anwendungen mit <link media="only screen and (max-device-width: 480px)" href="iPhone.css" type="text/css" rel="stylesheet"> ein eigenes, spezielles Style Sheet beilegen können.

Zur Fehlersuche in Anwendungen für das iPhone bietet sich dann das neue Firebug for iPhone von Joe Hewitt (der mit dem Firebug) an.

Bei der Fehlersuche im ganz normalen (Desktop-) Safari wiederum hilft der komplett überarbeitete Web Inspector in den Nightly Builds für Mac und Windows.

Die Version 2.0 des Contrast Analyser zur Bestimmung ausreichender Farbkontraste ist jetzt auch als Version für Apple Macintosh erhältlich (Download, Packungsbeilage).

accessible media-Stammtisch

Nach dem erfolgreichen Auftakt (wir berichteten) folgt nun die Fortsetzung: am 23. Juli sind alle Interessierten zum zweiten Wiener Stammtisch »barrierefreies Web« des Vereins accessible media eingeladen. Shadi Abou-Zahra vom W3C hat zugesagt, kurz über die neuesten Entwicklungen bei Richtlinien und Standards für Barrierefreiheit zu berichten.

Bedingt durch das Sommerloch findet der Stammtisch diesmal an einem anderen Ort und außerhalb des geplanten monatlichen Rhythmus statt: Montag, 23. Juli 2007, 18:30 Uhr Seminarraum MAIN (barrierefrei erreichbar), Marchettigasse 7/1, 1060 Wien. (via)

W3C-Webinar zum mobilen Internet

Das W3C veranstaltet ein Webinar (was'ndas?) zum Internet auf mobilen Endgeräten unter dem Titel »W3C Richtlinien für das Mobile Web«. Das Webinar findet am 17. Juli ab 11 Uhr über einen webbasierten Chat statt, der auch via IRC verfolgt werden kann.

Dr. Philipp Hoschka, Stellvertretender Direktor W3C, stellt die ›Mobile Web Initiative‹ des W3C vor und gibt eine Einführung (auf englisch) in die ›Mobile Web Best Practices‹ des W3C. Der Vortrag behandelt außerdem Pläne für das zukünftige ›mobileOK‹-Gütesiegel. Abschliessend wird der ›Mobile Web Best Practices checker‹ vorgestellt. (via hier und da)

Web Montag

So wie meistens ist auch heute wieder irgendwo ein Web Montag. Diesmal sind Frankfurt am Main und Innsbruck am Inn dran. (via)

Liest man das Echo auf die Veröffentlichung der Safari-Beta für Windows, so könnte man meinen dass Apple damit ganz tief in die Schüssel gegriffen hat. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass all die tollen Web2.0-Anwendungen im vermeintlich ewigen Beta-Stadium die Bedeutung des Begriffs Beta etwas verwässert haben, aber bei richtiger Software heisst dies nach wie vor: »Liebe Kinder, bitte nicht zuhause ausprobieren.«

Dabei übersieht man leicht den eigentlichen Kern der Nachricht: dieser Browser ist gleichzeitig auch die Entwicklungsplattform für das kommende iPhone. Gestandene Programmierer rümpfen die Nase, aber für Webentwickler und Nutzer ist das die frohe Botschaft: ab demnächst gelten Web-Standards auch auf mobilen Endgeräten. Wo man bisher für eine unbekannte Anzahl von unterschiedlichen Plattformen jeweils Sonderlösungen entwickeln und testen musste (den mobilen Opera mal ausgenommen, der ist schon ganz ordentlich), so wird man in Zukunft zumindest ein Gerät ausnehmen können, weil es dort genauso funktioniert wie auf dem Desktop-Rechner.

Gleichzeitig hat man damit auch schon die Entwicklungsumgebung für das iPhone nach Windows portiert, weil Anwendungen von Fremdanbietern wohl nur innerhalb des Browsers und damit auf Basis von HTML, CSS und JavaScript laufen werden. Womit dort auch die gleichen Regeln für barrierefreies Webdesign gelten.

Wo wir gerade so nett zusammensitzen: Apple hat auch die Webseiten gründlich renoviert, wirklich zugänglich sind die aber immer noch nicht. Neu sind hingegen die Informationen zu den geplanten Accessibility-Features des kommenden MacOS X 10.5. Der eingebaute Screenreader bekommt eine neue Stimme, die sich auch bei extremen Sprechgeschwindigkeiten noch gut anhört; die Unterstützung von Braillezeilen wurde ausgebaut und es gibt eine ganze Reihe neuer Tastaturbefehle zur Navigation und Bedienung.

Lach- und Sachgeschichten mit dem Browser, dem Handy und der Maus:

Am 22. Mai findet im Rahmen der 15. World Wide Web Konferenz im schottischen Edinburgh ein Workshop statt, bei dem sich alles um den angenommenen, aber bisher nicht wirklich bewiesenen Zusammenhang zwischen den Prinzipien eines mobilen Webs und den Prinzipien der Barrierefreiheit dreht: »Building the Mobile Web: Rediscovering Accessibility?«. Die Frist zur Einreichung von Papers oder Posters läuft noch bis zum 20. März; Infos zur eigentlichen Konferenz bei www2006.org.

Etwas merkwündig fanden wir die Installation der neuen Top-Level-Domain (TLD) .mobi für mobile Endgeräte ja schon. Wie wir nun bei uk.builder.com lesen konnten hat der Verwalter dieser Domain, mTLD, angekündigt, strikte Vorgaben für die technische Umsetzung von Inhalten in dieser Sphäre zu machen und die Einhaltung der Regeln auch zu kontrollieren: »mTLD to enforce Web standards in .mobi«. Bei dem Durcheinander in diesem Bereich, wo man eigentlich für jedes einzelne Endgerät separaten Code schicken muss, finden wir das wiederum richtig gut.

  • Weil die Verbreitung von Flash 7 mittlerweile irgendwo im 90%-Bereich rangiert macht sich Mike Davidson Gedanken um die gewünschten Features der geplanten Version 3 von Scalable Inman Flash Replacement (sIFR):
    »sIFR 3: A Request for Requests«. Roger Johansson hat auch gleich ein paar Vorschläge zur Verbesserung; falls Ihnen auch noch was einfällt können Sie Ihre Ideen in den Kommentaren abgeben.
  • Cameron Moll und Brian Fling haben nun endlich den dritten Teil ihrer Serie zum Design für mobile Endgeräte fertiggestellt:
    »Mobile Web Design: Tips & Techniques«
  • Björn Seibert lässt sich von Nürnberger Lebkuchen und Dresdner Stollen im Supermarkt täuschen und fängt sehr früh mit einem Ausblick auf's kommende Jahr an:
    »Topics 06+« (unsere für das aktuelle Jahr ist ja auch noch immer nicht ganz abgearbeitet…)
  • Weil wir auf der RehaCare mehrfach danach gefragt wurden haben wir nochmal ein bisschen recherchiert und beim RNIB den folgenden Artikel gefunden, in dem Probleme und Lösungen der barrierearmen Aufbereitung von GIS-Daten (Landkarten u.ä.) diskutiert werden:
    »GIS and accessibility«
  • Peter Krantz hat sich diesmal die Seiten der neuseeländischen Regierung vorgenommen und auf die Einhaltung der selbst verordneten Standards untersucht:
    »Government Web Standards Usage: New Zealand« (Interessante Parallele ?1: die Frist zur Erfüllung der Richtlinien läuft zum Jahreswechsel ab. Interessante Parallele ?2: gerade mal 5,7% der untersuchten Websites halten sich daran.)

Heute mal wieder was Grundlegendes für Webseiten-Schrauber:

Cameron Moll hat eine Serie über den aktuellen Stand des Designs für mobile Endgeräte gestartet. Die Ernüchterung folgt gleich im ersten Abschnitt: Traurig, aber der gegenwärtige Stand der Unterstützung von XHTML/CSS durch mobile Browser lässt die Kämpfe um Webstandards [ed.: bei den Desktop-Browsern] wie einen Spaziergang aussehen.

Wie üblich sollte man viele der zu Grunde gelegten Zahlen mit Vorsicht genießen, da diese sich ausschließlich auf den stark fragmentierten und in Sachen mobiler Technologie hinterher hinkenden amerikanischen Markt beziehen. Viele gute Gründe, warum man trotzdem auch die mobilen Nutzer berücksichtigen sollte gibt es bei mobiledesign.org: »10 Reasons to Publish to Mobile«.

Passend dazu hat Opera in der vergangenen Woche den Java-basierten Browser Opera Mini vorgestellt, der dem Vernehemen nach auch auf Mobiltelefonen läuft, die nicht in die Klasse der Luxus-Organizer gehören: »Have WAP but want WEB? Introducing Opera Mini for mobile phones«.