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Aktuelles zum Thema Barrierefreies Webdesign.

Wie wir neulich wieder im Rahmen einer Veranstaltung feststellen durften, herrscht bei vielen Web-Verantwortlichen immer noch die Meinung vor, mit multimedialen Inhalten könne man nicht barrierefrei sein und deswegen sollten diese vom Server gelöscht werden. Andererseits haben wir auch auf einer anderen Veranstaltung mit einer Reihe von Flash-Entwicklern gesprochen, die ehrliches Interesse und Bemühungen zeigten, ihre Produkte auch für weitere Zielgruppen zugänglich zu gestalten.

Dabei stehen gerade die Flash-Entwickler häufig unter dem Beschuss der Hardliner in der Webszene, die am liebsten alles, was sich bewegt aus dem Netz verbannt sehen würden. Daß man mit multimedialen Inhalten ebenso sein Zielpublikum erweitern kann wie mit der rein technischen Barrierefreiheit eines Angebotes wird dabei oft übersehen.

D. Keith Robinson bringt ein paar sehr sehenswerte Beispiele, wie Flash das gesamte Erleben einer Site unterstützen kann und der Code immer noch nach den etablierten Standards validiert: Flash Sells! (Web Standards?). Wie so etwas geht, erklärt Anne van Kesteren in Using OBJECT in the real world. Welche Probleme dabei auftreten können, wird im Blog von web-graphics.com diskutiert (Tipp: runterscrollen bis zum Kommentar von John Dowdell).