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Aktuelles zum Thema Barrierefreies Webdesign.

04 Feb 2011

Die Richtlinien und Erfolgskriterien sind um die folgenden vier Prinzipien herum angeordnet, welche die Grundlage bilden, die notwendig ist, damit jeder auf Webinhalte zugreifen und sie benutzen kann. Jeder, der das Web benutzen will, muss Inhalte haben, die:

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  1. wahrnehmbar sind - Informationen und Bestandteile der Benutzerschnittstelle müssen den Benutzern so präsentiert werden, dass diese sie wahrnehmen können.

    • Das bedeutet, dass Benutzer in der Lage sein müssen, die präsentierten Informationen wahrnehmen zu können (sie dürfen nicht für all ihre Sinne unsichtbar sein)

  2. bedienbar sind - Bestandteile der Benutzerschnittstelle und Navigation müssen bedienbar sein.

    • Das bedeutet, dass Benutzer in der Lage sein müssen, die Schnittstelle zu bedienen (die Schnittstelle darf keine Interaktion erfordern, die ein Benutzer nicht ausführen kann)

  3. verständlich sind - Informationen und Bedienung der Benutzerschnittstelle müssen verständlich sein.

    • Das bedeutet, dass Benutzer in der Lage sein müssen, sowohl die Informationen als auch die Bedienung der Schnittstelle verstehen zu können (der Inhalt oder die Bedienung darf nicht über ihr Verständnis hinausgehen)

  4. robust sind - Inhalte müssen robust genug sein, damit sie zuverlässig von einer großen Auswahl an Benutzeragenten einschließlich assistierender Techniken interpretiert werden können.

    • Das bedeutet, dass Benutzer in der Lage sein müssen, auf Inhalte zuzugreifen während sich die Techniken weiter entwickeln (während sich Techniken und Benutzeragenten weiterentwickeln sollten die Inhalte barrierefrei bleiben)

Wenn einer dieser Punkte nicht gegeben ist, dann werden Benutzer mit Behinderungen nicht in der Lage sein, das Web zu nutzen.

Unter jedem der vier Prinzipien gibt es Richtlinien und Erfolgskriterien, die dabei helfen, diese Prinzipien für Menschen mit Behinderungen zu adressieren. Es gibt viele allgemeine Usability-Richtlinien, die Inhalte für alle Menschen benutzbarer machen, einschließlich derer mit Behinderungen. In den WCAG 2.0 sind allerdings nur solche Richtlinien enthalten, welche die Probleme adressieren, die speziell für Menschen mit Behinderungen bestehen. Dies beinhaltet Aspekte, die gerade Menschen mit Behinderungen den Zugriff auf das Web massiv blockieren oder den Zugriff auf das Web gravierend stören.


N.B.: Bitte beachten Sie, dass es sich bei diesen Text um die Übersetzung des englischen Originals bei www.w3.org/TR/UNDERSTANDING-WCAG20/ handelt. Wenn sie Fehler bei der Lektüre finden oder Verbesserungsvorschläge haben, können Sie diese gerne in den Kommentaren hinterlassen.

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