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Aktuelles zum Thema Barrierefreies Webdesign.

Auch wenn andere darin die »Revolution der Webtypografie« sehen, die Barrieren bei den sIFR oder FIR genannten Techniken zur Ersetzung von Text durch Bilder bleiben bestehen. Einen guten Teil der Probleme hatten wir ja bereits hier bei EfA im Artikel »Image Replacement-Techniken nicht zugänglich für Sehbehinderte« aufgezeigt. In eine ähnliche Kerbe schlägt John Allsopp, CSS Samurai des Web Standards Project in einem Interview mit der australischen Web Standards Group. Fazit:

  • die dikutierten Techniken vermischen Inhalt und Präsentation,
  • die Skalierbarkeit ist nicht mehr gegeben,
  • Änderungen oder alleine die simple Beseitigung von Tippfehlern vervielfachen den Aufwand.

Ganz schlimm wird es dann, wenn Techniken zum Einsatz kommen, bei denen man im Gegensatz zu dem für sIFR benötigten Flash nicht davon ausgehen kann, dass diese überhaupt von einem meßbaren Teil der Nutzer dargestellt werden können. So wie die in einem Workshop in der aktuellen PAGE 12/2004 vorgestellte Variante über die Einbindung mit dem Vektorgrafikformat SVG. Diese Technik ist zwar aus rein technischer Sicht zumindest theoretisch barrierereduzierter, aber vollkommen an der Realität im Web vorbei.